Herzlich Willkommen !

Die Praxis für Pränatalmedizin Darmstadt – Prof. Scharf ist eine Spezialpraxis für

vorgeburtliche (pränatale) Beratung und Diagnostik 
vorgeburtliche (pränatale) Therapie

Sie beschäftigt sich mit allen Fragestellung vorgeburtlicher fetaler Gesundheit.

Die Praxis ist organisiert als eigenständige medizinische Einrichtung in Darmstadt unter der Leitung von Prof. Dr. med. Alexander Scharf.

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Kontakt: 
Praxis für Pränatalmedizin Darmstadt – Prof. Scharf

— ACHTUNG ADRESSÄNDERUNG – UMZUG INNERHALB DER KERNSTADT —

Neue Adresse ab 1.4.17
Ludwigsplatz 1, 64283 Darmstadt

Eingang links neben Einhorn-Apotheke

alte Adresse bis 31.3.17
Karlstr. 4564283 Darmstadt

— DIE KONTAKTDATEN BLEIBEN GLEICH —

Tel +49-(0)6151-10 11 981
Fax +49-(0)6151-10 11 982
Mobil +49-(0)1 76 – 23 76 63 09
E-Mail info@praenatalmedizin-darmstadt.de

Eindrücke bzw. ein Update zum Umzug der Praxis finden Sie hier
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Bei Interesse melden Sie sich bei Prof. Scharf direkt (0176-64 22 47 43 oder per Whatsapp, hierüber keine Praxisterminvergabe) zur Vereinbarung eines Kennenlerntermins. Weitere Details finden Sie hier.

 

AKTUELLES: 

Der jährlich vom BVFBerufsverband der Frauenärzte jeweils Anfang März im CCD Düsseldorf ausgerichtete FOKO-Fortbildungskongress hat sich in den letzten Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum zu einer der zentralen Fortbildungsveranstaltungen für das Fach Frauenheilkunde entwickelt. Er fand 2017 vom 9. bis zum 11. März statt (FOKO 2017_Programm zum Download hier) .

Der "Pränataldiagnostik im 1. Trimenon" betitelte Kurs 22 befasste sich mit dem Thema der 

  • rationalen, epidemiologisch fundierten, klar verständlichen und dennoch differenzierten Beratung der Schwangeren vor nicht-invasiver bzw. invasiver Pränataldiagnostik am Ende des ersten Trimenons und der
  • klaren Interpretation der erhobenen ärztlichen Befunde 

Die Kernbotschaft dieses Fortbildungskurses lautet:

1. Die Ergebnisse der beiden Suchtestverfahren "Nackentransparenzmessung (= NT-Test)" und "(neue) nichtinvasive Pränataltests-NIPT" – hierzu zählen PraenaTest, Pränatalistest, Panoramatest, Harmonytest sind in ihrer Aussage nicht austauschbar, da sie zu unterschiedlichen Bereichen fetaler Gesundheit in Form einer statistischen Wahrscheinlichkeits-Berechnung – nicht Diagnose – Stellung beziehen. Dies sollte vor der Testanwendung allen Beteilitgten klar sein

2. Da die Natur bis zur 12. SSW die meisten Störungen selbst erfasst und regelt (-> natürliche, unvermeidbare Fehlgeburtsrate), macht die Anwendung von NT-Test und NIPT erst ab dann Sinn.

3. Keine genetischen Tests ohne genaue Ultraschalluntersuchung des Fetus!

4. Die Technik der invasiven Diagnostik hat sich hin zu schonenderen Verfahren weiterentwickelt. Die Risiken der invasiven Diagnostik (Amniozentese und Chorionzottenbiopsie) wurden folgerichtig daher in den letzten 10 Jahren in hochwertig gestalteten wissenschaftlichen Untersuchungen neu überprüft. Her ergab sich für die Amniozentese ein 10fach niedrigeres Restrisiko für Fehlgeburt als es bisher im Internet kommuniziert wird. Bei der Chorionzottenbiopsie liegt das Restrisiko bei statistisch 1 zu unendlich und damit bei praktisch Null. Damit ist die Chorionzottenbiopsie ein praktisch risikofreies, von der Kasse getragenes Diagnoseverfahren. Diese neue Erkenntnis wird nachhaltige Auswirkungen auf die professionelle Beratung in der Pränatalmedizin haben.

Es entwickelte sich hierbei eine lebhafte, engagierte Diskussion. Auf Wunsch der Teilnehmer/innen stelle ich die Präsentation zur freien Weiternutzung (Download als PDF hier) an dieser Stelle ins Netz. Eine rege Inanspruchanhme dieses Angebotes würde mich sehr freuen. Weitere Details finden Sie hier im im Homepage-Bereich "Aktuelles"